Grillparty

Grillparty

Grillparty - unkompliziert und süffig.

Ein spontanes Treffen mit Deinen Freunden, oder eine geplante Grillparty? Hier geht es darum keine komplizierten und komplexen Weine aufzutischen, sondern junge, frische und süffige Weine anzubieten, die leicht verständlich sind und keiner Erklärung bedürfen. Die Weißweine dürfen ruhig jung und spritzig sein, sollten kein Holz gesehen haben und für Deine Gäste der perfekte Begleiter zu mediterraner Kost, leichtem gegrillten Fisch oder weißem Grillfleisch wie Hühnchen oder Pute sein. Die Rotweine dürfen nicht anstrengen, sondern sollten ebenfalls unkompliziert, süffig aber auch durchaus ausdrucksstark sein, denn so ein Rib-Eye oder ein gut gegrilltes Filet verlangt nach einem ebenso starken Begleiter. Nachfolgend eine kleine Auswahl aus unserem Sortiment. Mit Klick auf den Link zeigen wir Dir alle unsere Empfehlungen.

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Bolgheri Weine – Italiens Spitzenweine

© photodune.net

Das Aushängeschild des italienischen Weinbaus – unsere persönliche Top 10

 

Die Weinproduzenten in der nördlichen Maremma haben zwei wesentliche Probleme: die vielen Wildschweine, die ihre wertvollen Trauben lieben und die einfallenden Touristen. Gegen beide ist man mit hohen und massiven Zäunen sowie sich praktisch nie öffnenden Toren wirkungsvoll vorgegangen. Dabei haben die Touristen zwei Vorteile: sie essen gerne Wildschweinfleisch – was Problem Nr. 1 reduziert – und bezahlen viel Geld für den feinen Wein aus dieser Region.

Tatsächlich gehört die DOC Bolgheri an der toskanischen Mittelmeerküste im Süden der Provinz Livorno zu den dynamischsten Weinregionen Italiens der letzten 15 Jahre. Nach dem Motto “du hast keine Chance, also nutze sie” stand der kleine Landstrich noch in den 1980er Jahren einer renommierten und übermächtigen Konkurrenz im Chianti, Brunello oder Vino Nobile gegenüber. Das hier vorherrschende Klima war für den in der Toskana typischen Sangiovese nicht gut geeignet, weswegen man qualitativ das Nachsehen hatte. Eigentlich aus einer für den privaten Gebrauch gedachten Laune heraus begann Mario Incisa della Rocchetta, der Vater des legendären Sassicaia, Ende der 1940er Jahre bereits mit der Pflanzung des hier nicht zugelassenen Cabernet Sauvignons. Der Legende nach bekam der pferdebegeisterte Marchese von seinem Freund de Rothschild aus Pauillac die Reben geliefert. Ob das stimmt, ist ungewiss. Der Cabernet Sauvignon gedieh in dem mediterran heißen und trockenen Klima überaus prächtig und lieferte die Grundlage für einen Wein mit großem Potenzial.

“Das Bolgheri-Gebiet, diesen kleinen Landstrich in der südlichen Toskana habe ich vor über 25 Jahren bereist und eine Zeit dort gelebt. Von großen Weinen war man zu seiner Zeit dort meilenweit entfernt. Der mächtige Sangiovese und Brunello waren allgegenwärtig. Dass sich diese Region einmal so entwickeln würde, hätte damals niemand gedacht.” erzählt Hardy Conzelmann, Inhaber von lieblings-weine.de.

Einige Jahre später wurde der Sassicaia genannte Wein als Tafelwein vermarktet, da er die Bestimmungen des DOC Gebietes nicht erfüllte. Der Wein begeisterte nicht nur in Italien sofort. Als Parker dem 1985er Sassicaia 100 Punkte verlieh, war ein neuer Kultwein geboren. Später gesellten sich weitere Bordeaux-Sorten wie Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot hinzu und komplettierten den Bordeaux-Blend. Neben dem Sassicaia kam es erst in den 1980 Jahren zu weiteren Gründungen von fokussierten Weinbaubetrieben. Durch die Heirat von Marchese Niccolo Antinori und der Gräfin Carlotta della Gherardesca kam ein über viele Generationen gepflegtes Wissen über den Weinbau nach Bolgheri. Ihre Söhne Ludovico und Piero Antinori gehören heute zu den profiliertesten Promotoren des italienischen Weinbaus mit ihren Großbetrieben in Bolgheri “Guado al Tasso”, “Ornellaia” und “Biserno” und vielen anderen berühmten Betrieben in verschiedenen Teilen der Welt.

“1983 erhielt die Bolgheri DOC Status, allerdings nur für Weiß- und Roseweine. Der DOC Status für die Rotweine wurde erst 1994 erteilt, lange nachdem der Sassicaia und beispielsweise der Tignanello als Tafelweine (IGT) Weltruhm erreichten.” weiß Hardy Conzelmann. “Die Weine der Bolgheri sind vollmundig, konzentriert und fallen opulent aus. Die hohe Fruchtsüße gepaart mit runden, geschliffenen Tanninen ergeben große, gleichzeitig gefällige und warme Rotweine. Für mich immer wieder ein Trinkerlebnis. Allerdings müssen es nicht immer die großen Namen sein, die jeder kennt. Die Bolgheri hat viele kleine, unbekanntere Weingüter, die hervorragende Weine auf den Markt bringen. Und das zu bezahlbaren Preisen. Nachfolgend eine Aufzählung meiner persönlichen Top 10 des Bolgheri in alphabetischer Reihenfolge. Die Reihenfolge ist wertneutral. Diese Weine führen wir immer in ausreichender Menge bei lieblings-weine.de:”

1. Antinori (Solaia, Tignanello, Biserno)
2. Campo alla Sughera (Adeo, Arnione)
3. Casa di Terra (Mosaico, Maroneo)
4. Castello Banfi (Aska, Excelsus)
5. Fattoria Le Pupille (Saffredi)
6. Petra (Quercegobbe, Potenti)
7. Podere Sapaio (Sapaio, Volpolo)
8. Poggio al Tesoro (Sondraia und Dedicato a Walter)
9. Tenuta dell Ornellaia (Ornellaia)
10. Tua Rita (Redigaffi, Syrah per Sempre, Giusto di Notri)


Welcher Wein wird dekantiert?

Welcher Wein wird dekantiert?

Rotwein – Weisswein – Sinn und Zweck des Dekantierens.

 

Während es üblich ist, bestimmte Rotweine zu dekantieren, ist das Dekantieren von Weißweinen ziemlich in Vergessenheit geraten. Doch langsam aber sicher setzt sich die Erkenntnis durch, dass die alte Tradition gar nicht so unsinnig ist. Hochwertige, gehaltvolle Weißweine werden inzwischen wieder häufiger dekantiert. Aber auch beim Dekantieren von Rotwein gilt es einige Dinge zu beachten, schließlich ist es längst nicht sinnvoll, jeden Wein in eine Karaffe zu füllen, auch wenn dies lange Zeit üblich war und in einigen Kreisen als besonders stilvoll gegolten hat.

Rotwein dekantieren
Rotwein, der ein Depot gebildet hat, sollte unbedingt dekantiert werden. Es gibt aber auch jüngere Rotweine, die vom Dekantieren profitieren können. Wenn es lediglich um das Belüften des Weines geht, kann dies auch durch Schwenken im Glas erfolgen.

Bei Weinen die aufgrund Ihres Depots dekantiert werden müssen gehen Sie bitte wie folgt vor: Holen Sie den Wein aus liegender Position im Regal und vermeiden es, die Flasche schräg oder gar senkrecht zu halten. Legen Sie den Wein nach Möglichkeit in einen Dekantierkorb für 24 Stunden. Dieser wird übrigens nicht aus ästhetischen Zwecken verwendet, sondern dient dazu, die Flasche in einer stabilen Lage zu halten, in der sich das Depot am Flaschenboden sammeln kann. Wenn Sie den Wein öffnen möchten, entfernen Sie zunächst vorsichtig die Kapsel und den Korken – Idealerwiese bleibt die Flasche dabei im Dekantierkorb liegen. Reinigen Sie anschließend den Flaschenhals mit einem sauberen Tuch. Dann nehmen Sie die Flasche sehr vorsichtig aus dem Korb und gießen Sie den Wein ganz langsam über einer Lichtquelle in die Karaffe. Sobald Sie das Depot im Flaschenhals erkennen, beenden Sie das Umfüllen in die Dekatierkaraffe. Ein wenig einfacher geht das Dekantieren übrigens mit einem Dekantiertrichter – der ist zwar nicht so stilvoll, aber dafür effektiv. Stecken Sie den Trichter in den Hals der Karaffe und gießen Sie den Wein langsam ein. Das Depot bleibt hängen und Sie können den Wein ungestört genießen.

Weißwein dekantieren
Wer häufiger hochwertige Weißweine trinkt, wird schon einmal bemerkt haben, dass sich der Geschmack des Weines von Glas zu Glas verändert. Doch wie kann das sein? Des Rätsels Lösung liegt auf der Hand – je länger der Wein in der geöffneten Flasche verbringt, desto mehr Zeit zum „atmen“ hatte er. Die Aromen können durch den längeren Kontakt zur Luft anders zutage treten, häufig wirken sie voller und runder als direkt nach dem Öffnen der Flasche.

Welchen Weißwein soll man nun dekantieren?
Grundsätzlich gibt es auch beim Weißwein zwei wesentliche Gründe, einen Wein zu dekantieren: Entweder hat sich Weinstein gebildet oder aber der Wein ist sehr gehaltvoll und vielleicht noch ein wenig jung.

Hat sich Weinstein gebildet, sollte die Flasche Weißwein ein paar Tage vor dem Genuss aus dem Weinkeller in den Kühlschrank gestellt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Flasche wirklich ein paar Tage stehend lagert, damit sich das Depot am Boden der Flasche sammeln kann, wodurch das Dekantieren wesentlich erleichtert wird. Weißwein sollte auf keinen Fall zu lange vor dem Genuss dekantiert werden, sonst büßt er Aromen ein. Als recht sinnvolle Zeitspanne hat sich eine Stunde herausgestellt. Auf keinen Fall sollten Sie eine großvolumige Karaffe verwenden, da die Kontaktfläche zur Luft bei diesen Gefäßen zu groß ist. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie einen Weißwein dekantieren sollen oder nicht, versuchen Sie es zunächst mit einem Weißweinglas mit genügend großem Durchmesser. Schon dies kann für einen Effekt, ähnlich dem Dekantieren, sorgen.

Die Dekantierkaraffe reinigen
In Weinkaraffen bilden sich schnell Ablagerungen, die wegen der Karaffenform nur schlecht zu entfernen sind. Mit gewöhnlichem Spülmittel oder Essigwasser, auch wenn es länger einwirkt, lassen sich diese Beläge in der Regel nicht vollständig entfernen. Bessere Erfolge lassen sich mit kleinen Reinigungskügelchen erzielen, die zumindest Beläge am Boden der Dekantierkaraffe sehr gut entfernen. Eine andere Methode ist der Einsatz von Reinigungstabs für das Gebiss, die zusammen mit etwas Wasser in die Karaffe gegeben werden. Sie sind geschmacksneutral und hinterlassen daher keine unangenehmen Rückstände in der Karaffe. Dennoch sollte sie nach dem Einsatz dieser Tabs gründlich mit klarem Wasser ausgespült werden und anschließend auf einem Karaffenständer trocknen.


Weinbeurteilung leicht gemacht

Weinbeurteilung leicht gemacht

© Stadtwerke Bochum GmbH

Überrasche Deine Freunde und Familie mit beeindruckendem Wissen.

 

Nichts einfacher als das. Schenk Dir einen Wein in das Glas Deiner Wahl. Faustregel: Burgunder- und Bordeauxgläser (große, runde Rotweingläser) immer zu ca. ¼ füllen. Andere Weingläser ungefähr halb voll machen. Es sollte jedoch immer ein guter Schluck im Glas sein. Schwenke Deinen Wein und rieche. Stört Dich nichts am Geruch des edlen Tropfens, hat dieser den ersten Test bestanden. Es ist zwar nicht unbedingt eine Erwähnung wert, aber niemand sollte etwas trinken, das schlecht riecht.

Halte nun das Glas mit Kennerblick gegen das Licht und betrachte den Wein im Glas von allen Seiten. Schwimmt nichts auf und im Wein (Korkbrösel, Essigfliegen etc.) ist das gut. Ist er dann noch klar und hat keinerlei Trübung, umso besser.

Wenn Dich nichts am Geruch und an der Sichtkontrolle stört, schlürfe einen anständigen Schluck (geräuschvoll mit viel Luft) in den Mund. Tu so, als wolltest Du wie nach dem Zähneputzen, Deinen kompletten Mundraum von imaginären Zahnpastaresten befreien. Lass den entstehenden Geschmack auf Dich wirken. Stört Dich immer noch nichts, darfst Du den Wein gerne schlucken.

Versuche beim ersten Schluck um Gottes Willen nicht, den Wein mit Attributen jedweder Art zu versehen. Erörtere nur ganz alleine für Dich “schmeckt mir der Wein, oder nicht?”. Beantwortest Du diese erste und wichtigste Frage mit “Ja”, steht einem feucht – fröhlichen Genuss nichts mehr im Weg. Bei einem “Nein” solltest Du eine andere Flasche öffnen.

Bei einer eingehenden Beurteilung und Beschreibung eines Weines darfst Du alle Adjektive verwenden die Dir einfallen. Von plump, elegant, feingliedrig bis hin zu ölig, fade und rassig ist alles erlaubt. Solltest Du keine Adjektive mehr parat haben, sind Vergleiche aller Art an der Reihe. Von frischen Laub, Rosenblüten, grüner Apfel bis hin zu Biotonne ist alles erlaubt, vorausgesetzt Du riechst und schmeckst das. Lass Dich bei Deinem Urteil nie von einer anderen Person beeinflussen. Der oder die haben noch nie mit Deiner Zunge geschmeckt.

Faustregel: Ein Weinkenner schmeckt auch nichts anderes wie Du. Er sollte die Geschmäcker jedoch eher differenzieren und beschreiben können. Schließlich hat er mehr Erfahrung und den nötigen Wortschatz immer parat.


Was beim Weinkauf beachtet werden sollte

Was beim Weinkauf beachtet werden sollte

Spitzenweine gibt es nicht beim Discounter.

 

Vor dem Weinkauf sollte man sich zunächst darüber klar werden, welche Art von Wein eigentlich gesucht wird. Dabei kommt es auf ganz verschiedene Faktoren an. Für welchen Anlass wird der Wein gesucht? Soll es etwas ganz Besonderes sein, also ein fein prickelnder Tropfen zum Anstoßen? Dann liegen Sie mit einem Schaumwein richtig.  Oder benötigen Sie eine Flasche Wein für einen gemütlichen Abend? Je nach Jahreszeit und persönlichem Geschmack kommt hier ein Rotwein oder Weisswein infrage. Oder geht es um ein lockeres Beisammensein im Garten oder auf der Terrasse? Dann ist ein Rosé vermutlich die beste Wahl. Aber wie steht es um die Geschmacksrichtung? Soll es eher ein trockener Wein oder ein lieblicher Tropfen sein? Eine generelle Empfehlung für oder gegen einen bestimmten Wein auszusprechen ist in der Regel nur möglich, wenn mehr über den Anlass, für den der Wein gedacht ist, bekannt ist und auch der persönliche Geschmack des Kunden berücksichtigt wird. Daher ist es sehr zu empfehlen, dass vor allem vor dem Kauf größerer Mengen Wein eine Verkostung stattfindet, damit herausgefunden werden kann, ob der gewählte Wein auch wirklich zusagt oder besser weitergesucht wird. Soll es lediglich eine einzelne Flasche sein, gibt es kaum ein Risiko, hier gilt es einfach zu probieren und dann zu entscheiden, ob es sich um einen „guten“ Wein handelt oder ob dieser Wein eher nicht noch einmal gekauft wird.

Für welchen Anlass ist der Wein?
Denken Sie beim Weinkauf daran, dass bei den meisten Anlässen, für die Sie einen Wein benötigen, nicht darum geht, dass der Wein im Mittelpunkt steht, sondern den Moment viel mehr unauffällig untermalt. Natürlich sollte der ausgewählte Wein von angemessener Qualität sein, denn Sie möchten ja schließlich auch nicht, dass statt begeisterter „Ahs“ und „Ohs“ eher Kommentare wie „schlechter Wein“ und „furchtbarer Tropfen“ die Runde machen. Für außergewöhnliche Umstände kann es natürlich sinnvoll und zweckdienlich sein, einen ganz besonders edlen Wein auszuwählen, der dann das ungeteilte Interesse aller Anwesenden auf sich zieht.

Wo gibt es guten Wein zu kaufen?
Möglichkeiten Wein zu kaufen gibt es viele. Die drei klassischen Varianten des Weinkaufs sollen hier jeweils kurz angesprochen werden. Welche der Möglichkeiten für Sie infrage kommt, hängt natürlich davon ab, wo Sie wohnen, ob Sie gerne online unterwegs sind oder ob es in Ihrem Wohnort eine gut sortierte Weinhandlung gibt.
Wein direkt beim Winzer kaufen
Wenn Sie sich in der glücklichen Situation befinden und in einem Weinbaugebiet wohnen, gibt es genügend Winzer in der Nähe. Besuchen Sie einfach verschiedene Weingüter, probieren Sie dort den einen oder anderen Wein und entscheiden Sie sich dann, welcher Wein es sein soll. Möchten Sie die Weine lieber ganz in Ruhe probieren, kaufen Sie von den Tropfen, die Sie interessieren jeweils eine Flasche und verkosten Sie zuhause. Anschließen kehren Sie zum entsprechenden Winzer zurück und kaufen den Wein, der Ihnen zugesagt hat. Lassen Sie sich beim Weinkauf auf dem Weingut nicht auf seltsame Verkaufsstrategien ein, wie zum Beispiel, dass der Wein nur im 12er Karton verkauft wird oder dass Jahrgänge bunt gemischt werden. Früher war dies zum Teil üblich, doch heute zeichnet sich ein guter Winzer auch dadurch aus, dass er flexibel auf Kundenwünsche reagiert und Einzelflaschen zum Kauf anbietet.

Wein in der Weinhandlung kaufen
Gerne sind Sie eingeladen uns in Balingen in der Binsenbolstrasse 90 zu besuchen . Stöbern Sie selbst in den Regalen oder fragen Sie uns um Rat. Gerne beraten wir Sie zu unseren Geschäfts- und Abholzeiten persönlich zu Ihrem Lieblingswein. Trauen Sie sich ruhig uns anzusprechen. Über 95% der Bevölkerung haben Probleme wenn es darum geht die Weine die sie mögen klar zu beschreiben. Hier helfen wir durch gezielte Fragen gerne weiter und grenzen so mit hoher Treffsicherheit den richtigen Wein für Sie ein.

Wein online bestellen
Heutzutage hat fast jeder Haushalt in Deutschland einen Internetanschluss und dementsprechend können die meisten Menschen ohne Probleme nach Herzenslust im Internet auf Einkaufstour gehen und zum Beispiel Wein online bestellen. Stöbern Sie in unserem Online-Sortiment oder suchen Sie ganz gezielt nach einem speziellen Wein oder einer Traube. Sie können in unserem Shop nach Weinland – Weingut – Weintraube und nach Barrique Ja / Nein filtern. Ein Preisfilter ist ebenfalls möglich. Der Vorteil an dieser Form des Weinkaufs ist, dass Sie keine schweren Weinkartons tragen müssen, denn das übernimmt der Paketdienst für Sie.

Spielt der Preis eine Rolle?
Guter Wein hat seinen Preis, schließlich hat der Winzer viel Arbeit und Mühe darauf verwendet, einen wirklich guten Wein zu keltern. Doch für welchen Betrag gibt es guten Wein? Eine definitive Aussage darüber lässt sich nur schwer treffen, schließlich definiert sich die Bezeichnung „guter Wein“ häufig auch über den Geschmack, und der ist ja bekanntlich von Mensch zu Mensch ganz verschieden. Sie können einen guten und sauberen Wein durchaus schon für 8€ kaufen. Hier sollten Sie aber kein Meisterwerk der Winzerkunst erwarten, sondern einen schlichten, gut zu trinkenden Wein für den Alltag. In der Preisklasse zwischen 8-12 € werden Sie immer wieder Ausreißer nach oben finden, also einen Wein, der Ihre Erwartungen übertrifft. Weine im Bereich zwischen 12-25€ bieten für die meisten Anlässe ein sehr gutes Niveau und werden Sie nicht enttäuschen. Ab etwa 25€ aufwärts bekommen Sie Weine, die etwas Besonderes sind. Entweder sind Sie besonders selten, dann sind dem Preis nach oben kaum Grenzen gesetzt, oder das Weingut hat einen so hervorragenden Namen, dass die Nachfrage den Preis mitbestimmt – auch hier bekommen Sie exklusive Qualität. Möchten Sie Ihre Gäste mit einem Wein beeindrucken oder einen Wein zu einem ganz besonderen Anlass servieren, sollten Sie, außer Sie haben bereits einen persönlichen Favoriten, mindestens 15€ für die Einzelflasche in die Hand nehmen. Oder Sie verlassen sich auf das Urteil von renommierten Weinkritikern wie Robert Parker, John Platter, James Suckling, Wine Enthusiast, Gambero Rosso oder Falstaff. Hin und wieder finden Sie Weine, die eine Top-Bewertung bekommen haben und dennoch weniger als 10€ pro Flasche kosten. Hier können Sie ein echtes Wein-Schnäppchen machen.


Die besten Sauvignon Blancs der Welt!

Die besten Sauvignon Blancs der Welt!

Sie kommen definitiv aus Neuseeland.

 

Neuseelands Weinindustrie ist jung im Vergleich zu anderen Ländern. Nichts desto trotz, gehört der neuseeländische Wein mittlerweile zu den Gewinnern im internationalen Weinvergleichen. Das maritime Klima an den Küsten Neuseelands bietet hervorragende Bedingungen für den Weinanbau. Zu den beliebtesten Weinen zählen der Sauvignon Blanc, der Chardonnay und der Pinot Noir / Spätburgunder. Eine richtige Renaissance erlebt derzeit der Pinot Gris / Grauburgunder, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

“Ich schätze neben den glasklaren Sauvignon Blancs Neuseelands die enorm fruchtigen und kräftigen Pinot Gris Weine. Für mich eine kleine Offenbarung, wenn ich diese Weine vor mir habe. Diese ‘Allrounder’ eignen sich sowohl zu jeglicher Vorspeise als auch zu Fisch- und Fleischgerichten. Eine perfekte Kombination ist für mich ein kräftiger Parmesankäse und dazu ein Glas neuseeländischen Grauburgunder.” erzählt Hardy Conzelmann, Inhaber von lieblings-weine.de.

Das größte Anbaugebiet liegt an der Ostküste im Norden der Südinsel. Geschützt von einer Bergkette im Westen ist die Marlborough Region eine der sonnigsten und trockensten Regionen des Landes. Der Weinanbau begann hier in den 70er Jahren. Heute wird in der Marlborough Region ca. drei Viertel der gesamten Weinproduktion Neuseelands hergestellt. Die Hawke’s Bay ist das zweitgrößte Weinanbaugebiet Neuseelands. Alle anderen Weinregionen liegen hauptsächlich an der Ostküste der Nordinsel. Hingegen wird der preisgekrönte Pinot Noir vorwiegend tief im Süden der Südinsel angebaut. Die Central Otago Region, einst beliebt bei Goldgräbern, ist heute berühmt für ihre ausgezeichnete Weine. Vor allem der Pinot Noir einiger kleinerer Winzer genießt einen sehr guten Ruf in der Fachwelt. Andere bekannte Anbaugebiete sind z.B.: Nelson, Gisborne, Auckland, Canterbury und Northland. Aufgrund der guten Bedingungen für den Weinanbau sind die Erträge sehr hoch. 2014 erwirtschaftete Neuseeland eine Rekordproduktion von 3,2 Millionen Hektoliter (plus 29 Prozent). Hauptimporteur neuseeländischer Weine ist Australien, dicht gefolgt von Großbritannien. Danach folgen die USA, Canada, Europa und Asien. Der Neuseeländer ist jedoch auch selbst großer Liebhaber des neuseeländischen Weines. 2009 lag der Konsum/Kopf bei 13,9 Litern. Damit wurden 59,7 Millionen Liter Wein in Neuseeland selbst getrunken. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Anzahl der Winzer in Neuseeland fast verdoppelt. Während sich im Jahre 1999 nur 334 Winzer dem Weinanbau widmeten waren es im Jahre 2009 bereits 643 Winzer.

Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten Weinsorten die der zeit in Neuseeland angebaut werden und die prozentualen Anteile am Gesamtwein-Anbau im Jahr 2013:

1. Sauvignon Blanc – 57,97 %
2. Spätburgunder / Pinot Noir – 14,80 %
3. Chardonnay – 9,06 %
4. Grauburgunder / Pinot Gris – 6,90 %
5. Merlot – 3,53 %
6. Riesling – 2,14 %
7. Syrah / Shiraz – 1,11 %
8. Gewürztraminer – 0,92 %
9. Cabernet Sauvignon – 0,90 %
10. Malbec – 0,40 %

“Wir pflegen die neuseeländischen Weinen seit vielen Jahren in unserem Portfolio und sind begeistert von der kontinuierlichen Spitzenqualität über die vielen Jahrgänge hinweg, die wir mittlerweile verkostet haben. Insbesondere die Weine von Pegasus Bay, Te Mata, Two Rivers und Whitehaven haben mich noch nie enttäuscht und wir haben bereits viele Kunden für diese Spitzenweine gewonnen.” berichtet Hardy Conzelmann und verrät uns nachfolgend seine persönliche Top Ten unter den neuseeländischen Weinen vor, die derzeit im Sortiment bei lieblings-weine.de zu finden sind:

1. Cloudy Bay Sauvignon Blanc
2. Two Rivers Black Cottage Rosé
3. Pegasus Bay Sauvignon Semillon
4. Whitehaven Sauvignon Blanc
5. Te Mata Elston Chardonnay
6. Whitehaven Pinot Gris
7. Pegasus Bay Main Divide Sauvignon Blanc
8. Pegasus Bay Chardonnay
9. Two Rivers Black Cottage Pinot Gris
10. Amisfield Rosé

“Es fällt mir schwer hier ein eindeutiges Ranking festzulegen, zumal durchweg alle neuseeländischen Weine, wie übrigens alle Weine in unserem Portfolio, von uns aus Überzeugung verkauft werden. Ich empfehle allen unseren Kunden, auch den eingefleischten ‘Italien-Trinkern” einmal einen Sauvignon Blanc oder zumindest einen Pinot Gris aus Neuseeland zu probieren. Bis heute hatten wir so gut wie keine Kunden, die nicht begeistert wieder gekommen sind.”


Cloudy Bay - Neuseelands berühmtestes Weingut

Cloudy Bay - Neuseelands berühmtestes Weingut

Cloudy Bay Sauvignon Blanc – Der beste Sauvignon Blanc der Welt?!

 

Wenn man Sauvignon Blanc liebt kommt man im Leben an Cloudy Bay nicht vorbei. Diesem, anscheinend besten Sauvignon Blanc der Welt eilt ein großer Ruf voraus und es scheiden sich die Geister. Spätestens seit Cloudy Bay von LVMH übernommen und in die Riege der Estates & Wines aufgenommen wurde, begann der Siegeszug dieses Weinguts. Das Weingut Cloudy Bay liegt im Norden der Südinsel von Neuseeland an der Cook-Straße. Das mediterrane Klima, die hohen Niederschläge sowie die Beschaffenheit des Bodens von Cloudy Bay macht die Region geradezu prädestiniert für den Weinbau.

“Berühmt wurde das Weingut Cloudy Bay durch den Sauvignon Blanc der als sehr geradliniger, fruchtbetonter Wein beschrieben und von manchen als bester Sauvignon der Welt verehrt wird. Im Vergleich zu den mehr zurückhaltenden klassischen französischen Sauvignon Blancs besitzt der Sauvignon Blanc des Weingut Cloudy Bay fruchtige Lebendigkeit bei einen reduzierten Säuregehalt.” erzählt Hardy Conzelmann, Inhaber von lieblings-weine.de. “Zugegeben, ich habe diesen Wein immer wieder ignoriert und auf andere, weniger bekannte Sauvignon Blanc Weine aus Neuseeland gesetzt. Whitehaven oder auch Pegasus Bay machen hervorragende Sauvignon Blancs. Als Weinhändler kommst Du aber irgendwann nicht daran vorbei, auch diesen Wein zu verkosten und zu beurteilen.”

Das Ergebnis der Verkostung war eindeutig: Der Cloudy Bay Sauvignon Blanc spielt in einer anderen Liga. Sicherlich auch preislich, dennoch ist dieser Wein jeden Cent wert. “Ich war überrascht wie frisch und klar und grün dieser Wein daher kommt. Der 2015er Sauvignon Blanc ist unglaublich frisch, grün, grasig und sehr mineralisch. Er wird nicht mehr nur im Stahl ausgebaut, sondern in Teilen auch im großen, älteren Holz, was dem Wein eine angenehme Länge gibt. Wer auf diese Machart des Sauvignon Blancs steht, wird nicht enttäuscht. Mit EUR 24,50 kein günstiger Wein, aber für mich jeden Cent wert.”

Der  Cloudy Bay Sauvignon Blanc hat ein Lagerpotential von mindestens 4 Jahren. Mit der Flaschenreife verliert dieser ann die grünen Noten, wird etwas breiter, verliert aber auch nach 4 Jahren die wichtige Säure nicht. Neben dem Verkaufsschlager des Sauvignon Blanc produziert das Weingut Cloudy Bay auch Chardonnay und Pinot Noir. Diese werden ebenso wie der Sauvignon Blanc in die Hauptexportmärkte Australien, Großbritannien, USA, Europa und Japan exportiert.


Bester Boden – bestes Klima – beste Weine

Bester Boden – bestes Klima – beste Weine

© David Lizenz CC

Spitzenweine benötigen die besten Voraussetzungen bereits im Weinberg.

 

Wie wirken sich die Bodenbeschaffenheit und das Klima auf die Qualität des Weines aus?

Der Boden
Er sorgt für die richtige Ernährung der Rebe und regelt teilweise auch den Stoffwechsel. Von ihm hängt die Vitalität der Pflanze ab. Die Vitalität beeinflusst wiederum maßgeblich die Qualität der Trauben. Wenn die Rebe auch grundsätzlich auf nahezu allen Böden gedeiht, so gibt sie doch nur auf wenigen gute Weine.

Fette Böden, schlechte Weine:
Auf schwerem, feuchtem Untergrund bringt die Rebe Massenerträge. Der Wein wird flach, es mangelt ihm an Charakter. Auf humushaltigen, stickstoffreichen Böden steckt sie einen großen Teil ihrer Energie in das Holz und in das Blattwerk statt in die Frucht. Dem Wein fehlt es an Tiefe und Gehalt. Alle bedeutenden Weine wachsen darum auf trockenen Böden mit mäßigem bis geringem Nährstoffangebot. Weder Kartoffeln noch Getreide oder Obstbäume würden dort angepflanzt werden.

Felsige und sandige Böden:
Mal sind diese Böden grobsteinig, mal feinsandig. Mal bestehen sie aus blauem Schiefer, mal aus rotem Porphyr. Anderswo können sie auch aus durchlässigen Kreideböden oder aus hartem Sandstein bestehen. Entscheidend ist: Das Angebot an organischer Nahrung ist knapp. Dann muss sich die Rebe ihre Nährstoffe nämlich aus den mineralischen Bodenbestandteilen besorgen und Wasser in tieferen Bodenschichten suchen. In dieser Mangelsituation steckt sie ihre ganze Kraft zuerst in die Trauben, nicht ins Holz oder in das Blattwerk. Dabei ist die physikalische Beschaffenheit des Bodens (Partikelgröße, Steingehalt) meist wichtiger als die chemische Struktur (mineralische Zusammensetzung). Denn der Boden prägt nicht den Geschmack (z. B. die Frucht), sondern den Charakter des Weins (körperreich oder leicht, feingliedrig oder plump).

Boden oder Klima?
Anfang der achtziger Jahre gab es einen erbitterten Streit zwischen kalifornischen Weinmachern und Wissenschaftlern der Universität Bordeaux über die Rolle, die der Boden für die Qualität des Weins spielt. Die Amerikaner waren überzeugt, dass dem Klima die entscheidende Bedeutung für die Qualität zukomme. Die Franzosen bestanden hingegen darauf, dass der Boden maßgeblich über die Größe eines Weins entscheide.

Regionale Unterschiede:
Beide hatten Recht, aber jeder nur für sein eigenes Anbaugebiet. Innerhalb von Bordeaux sind die klimatischen Schwankungen nämlich relativ gering, die Bodenunterschiede hingegen groß. Kalifornien, zehnmal so groß wie Bordeaux, weist dagegen gewaltige Temperaturunterschiede zwischen den küstennahen, kühlen Regionen im Norden und dem heißen, im Hinterland gelegenen Central Valley im Süden auf. Angesichts dieser gewaltigen Klimadifferenzen fallen die Bodenunterschiede dort nicht groß ins Gewicht. Da der Stoffwechsel der Rebe sowohl über die Wurzeln als auch über die Blätter gesteuert wird, sind Boden und Klima gleich wichtige Faktoren für den Wein. Das heißt: Licht und Luftfeuchtigkeit sind ebenso wichtig für die Bildung von Zucker wie eine ausgeglichene Ernährung.


Spitzenweine werden im Weinberg gemacht

Spitzenweine werden im Weinberg gemacht

Back to the roots.

 

Der Wein­berg ist die Keim­zelle der Qua­li­tät und entscheidet maßgebend darüber ob die dort angebauten Trauben zu Spitzenweinen verarbeitet werden können oder ob das Ergebnis ein günstiger Massenwein wird. Nach­dem es in den 1970er und 1980er Jah­ren die­ses Jahr­hun­derts vie­len Wein­gut­be­sit­zern gefiel, in schi­cke Kel­ler und moderne Kel­ler­tech­no­lo­gie zu inves­tie­ren, besin­nen sie sich inzwi­schen wie­der ver­stärkt auf die Wur­zeln der Qua­li­tät: die Bear­bei­tung des Weinbergs um beste Weine zu erhalten. Dabei – und nicht bei der Kel­ler­ar­beit – ent­schei­det sich, ob das Qua­li­täts­po­ten­tial, das im Boden steckt, aus­ge­schöpft wird oder nicht. Bei der Boden­pflege und der Reben­er­zie­hung, beim Reb­schnitt und bei der Schäd­lings­be­kämp­fung wer­den die Vor­aus­set­zun­gen dafür gelegt, daß aus mit­tel­mä­ßi­gen Wei­nen gute Weine, aus guten beste Weine und aus sehr guten große Spitzenweine wer­den kön­nen. Die Lese ist dann der Höhe­punkt des Wein­jah­res. Da ent­schei­det sich, ob es gelingt, die müh­sam der Natur abge­trotz­ten Qua­li­tä­ten unbe­scha­det in den Kel­ler zu brin­gen. Je bes­ser der Wein ist, desto weni­ger läßt sich die Wein­berg­ar­beit mecha­ni­sie­ren. Der Schweiß auf der Stirn des Wein­bau­ern, der die Lese­büt­ten weg­schleppt, und der damp­fende Leib des Pfer­des, das vor dem Pflug geht – sie sind es, die den Preis des Weins ausmachen.

Tri­umph der Intensivkulturen
Im moder­nen Wein­berg herrscht Ord­nung. Die Reb­zei­len sind wie mit dem Kamm gezo­gen, die Menge der Blät­ter ist genau kal­ku­liert. Doch nicht alles, was modern aus­sieht, dient aus­schließ­lich der Qua­li­tät. Ein Wein­berg muß auch so ange­legt sein, daß er kos­ten­güns­tig bear­bei­tet wer­den kann. Sonst wird der Wein unbezahlbar. Wein­berge wer­den heute über­all auf der Welt als Mono­kul­tu­ren ange­legt. Rebe steht neben Rebe, andere Kul­tur­pflan­zen wer­den im Wein­berg nicht gedul­det. Solch ein Intensiv-Weinbau ist nicht unpro­ble­ma­tisch. Er ist extrem krankheits- und schäd­lings­an­fäl­lig und ver­langt einen umfas­sen­den Pflan­zen­schutz. Es gibt ihn auch noch nicht sehr lange. Im Médoc stan­den bis ins 19. Jahr­hun­dert hin­ein Getrei­de­fel­der neben Reb­an­la­gen. An Rhône, Rhein und Etsch wuch­sen Obst­bäume zwi­schen den Reb­zei­len. In der Stei­er­mark und im Fri­aul lie­fen Hüh­ner und Zie­gen unter den Reben. In Mit­tel­ita­lien, ins­be­son­dere in der Tos­kana, herrsch­ten bis 1960 noch gemischte Reb­kul­tu­ren vor: Zwi­schen den Reb­zei­len wurde Hafer oder Wei­zen aus­ge­sät, nach je fünf Reb­stö­cken ein Oli­ven­baum gepflanzt. Teil­weise rank­ten sich die Reben an Maul­beer­bäu­men oder Ulmen empor.

Der moderne Weinberg
Seit die Arbeit knapp und teuer gewor­den ist, sind die Misch­kul­tu­ren aus dem Bild der Wein­an­bau­ge­biete ver­schwun­den. Die neuen Reb­kul­tu­ren wur­den maschi­nen­ge­recht ange­legt und mathematische Algorithmen sorgen für eine entsprechende Ordnung: Der Abstand der Reb­zei­len ent­spricht der Spur­weite des Trak­tors. Die Reb­zei­len selbst ver­lau­fen meist senk­recht zum Hang, damit die Wärme von unten nach oben stei­gen kann, oder quer zur Haupt­wind­rich­tung, damit der Wind die gestaute Wärme nicht her­aus­bläst. Die Anzahl der Drähte, an denen sich die Rebe hoch­ran­ken soll, ist auf die gewünschte Größe der Laub­wand zuge­schnit­ten. Aus der Größe der Laub­wand errech­net sich die maxi­male Anzahl der Trau­ben. Wie tief die Trau­ben schließ­lich hän­gen, ist eben­falls genau vor­aus­be­rech­net: so tief, daß das Laub kei­nen Schat­ten auf sie wer­fen kann, so hoch, daß die Boden­feuch­tig­keit nicht zu Schim­mel­bil­dung führt. Auch das Erzie­hungs­sys­tem, die Dün­ger­ga­ben, die Aus­wahl der Klone einer Sorte – alles ist mathe­ma­tisch genau auf die quan­ti­ta­ti­ven und qua­li­ta­ti­ven Vor­ga­ben abgestimmt.

Die Besto­ckungs­dichte
Die viel­leicht wich­tigste Frage eines qua­li­täts­ori­en­tier­ten Wein­baus ist, wie­viel Reb­stö­cke pro Hektar gepflanzt wer­den sol­len. Wis­sen­schaft­ler sind sich näm­lich einig, daß die Qua­li­tät des Weins nicht pri­mär von einem nied­ri­gen Trau­ben­er­trag pro Hektar Wein­berg, son­dern von einem nied­ri­gen Ertrag pro Reb­stock abhängt. In den Grand-Cru-Lagen Bor­deaux’, Bur­gunds und der Cham­pa­gne tra­gen die Reb­stö­cke kaum mehr als ein hal­bes Kilo Frucht­ge­wicht. Der Min­der­er­trag pro Stock wird durch eine ent­spre­chend große Zahl von Reb­stö­cken kom­pen­siert. Auf einem Hektar ste­hen dort oft 10000 Reb­stö­cke, bis­wei­len auch mehr. Die Bear­bei­tung eines sol­chen Wein­bergs ist auf­wen­dig. Für her­kömm­li­che Trak­to­ren sind die Reb­zei­len zu eng. Ein gro­ßer Teil der Arbeit muß per Hand erfol­gen. Die höhe­ren Kos­ten wer­den aller­dings durch bes­sere Qua­li­tät und höhere Preise wett­ge­macht. Nicht nur in Frank­reich, son­dern auch in eini­gen hoch­klas­si­gen Wein­an­bau­ge­bie­ten ande­rer Län­der wer­den neue Wein­berge heute wie­der dich­ter bepflanzt als in der Ver­gan­gen­heit. In den wär­me­ren Zonen des Mit­tel­meers geht man auf 4500 bis 6000 Stö­cke, um qua­li­ta­tiv bes­sere Trau­ben zu bekom­men. Einige alte Wein­berge an Mosel und Saar, die aus der Zeit vor der Mecha­ni­sie­rung stam­men, sind noch mit 8000 oder 12000 Reb­stö­cken pro Hektar bepflanzt. Denn Dicht­stand hat Tra­di­tion. Im letz­ten Jahr­hun­dert, als die Wein­berge noch mit Pfer­den oder Maul­tie­ren bear­bei­tet wur­den, stan­den oft­mals 20 000 Reben auf einem Hektar. In der Antike pflanz­ten die Römer sogar bis zu 35 000 Stöcke.


Ayala Champagner - Tradition, Eleganz & Frische

Ayala Champagner - Tradition, Eleganz & Frische

Eines der ältesten Champagnerhäuser betritt die Bühne.

 

Wenn man über Champagner spricht kommt man an dem Namen Ayala nicht vorbei. Seit über 150 Jahren befindet sich dieses Champagnerhaus in Familienbesitz und produziert Champagner auf Weltklasse-Niveau. “Bereits 1960 wurde dieses Haus von Edmond de Ayala, einem ehrgeizigen Pionier in Ay, dem traditionsreichen Ort in der Champagne gegründet” erzählt Hardy Conzelmann, Inhaber von www.lieblings-weine.de “Von Beginn an war dieses Haus auf Erfolgskurs, zumal die mutige Entscheidung getroffen wurde, die Weine deutlich trockener auszubauen, was zu dieser Zeit undenkbar war. Die Champagner die damals getrunken wurden hatten deutlich mehr Restzucker als heute. Aus heutiger Sicht wären diese untrinkbar.”

Die zwanziger Jahre waren die goldenen Jahre von Ayala. Mit 100 Mitarbeitern und über einer Million Flaschen Jahresproduktion, war das Haus unter den Top 10 Champagnerhäusern weltweit gelistet. Ayala war der Champagner der königlichen Höfe Englands und Spaniens. “Champagne Ayala war stets ein kleines, unabhängiges und familiengeführtes Unternehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr das Haus eine eher ruhigere Periode und wurde am Markt nicht mehr wahrgenommen. Andere Häuser wie Moet & Chandon, Ruinart, Veuve Cliquot oder Taittinger teilten sich den gesamten Champagnermarkt in Europa.” weiß Hardy Conzelmann. “Umso erfreulicher, dass die Familie Bollinger 2005 das kleine, feine Champagnerhaus erwarb, um es zu alter Stärke zurückzuführen.”

Das war der Beginn einer fabelhaften Wiederauferstehung der Marke. Im Zuge dessen, wurde renoviert und ein neues Team gebildet. Die jetzigen 15 Mitarbeiter halten tagtäglich den Familiengeist im Ursprung aufrecht. “Champagne Ayala ist bekannt für seine Präzision, Köstlichkeit, herausragende Qualität und den individuellen Stil, der sich durch Frische und Eleganz ausdrückt. Einige Elemente, die den einzigartigen Stil Ayala”s begründen, sind eine chardonnaylastige Cuvee, präzise Vinifizierung in kleinen, temperaturregulierten Edelstahltanks sowie die niedrige Dosage. Wir freuen uns, dass wir ab sofort diese Champagner in unser Sortiment aufgenommen haben. Zunächst haben wir zwei Non-Vintage Champagner aufgenommen, den Brut Majeur und den Brut Cuvee Eckart Witzigmann. Letzterer wurde speziell für den Spitzenkoch kreiert, der Ayala vor kurzem zu seinem Lieblingschampagner gekürt hat.”

Die Champagner von Ayala findest Du ab sofort im Onlineshop www.lieblings-weine.de Alle weiteren Sorten und Formate sind ebenfalls auf Anfrage erhältlich und kurzfristig lieferbar.