La Spinetta im Piemont.

Auf den ersten Blick verwundert es, aber die Geschichte des italienischen Spitzenweinguts La Spinetta beginnt mit einem Auswanderer. Damals kehrte Giovanni Rivetti dem Piemont den Rücken und machte sich auf den Weg nach Argentinien. Er träumte den Traum der Neuen Welt und hoffte eines Tages mit genug Geld zurückkehren zu können, um sich ein Weingut in seinem Heimatland leisten zu können.

Auch wenn dieser Traum für Giovanni nicht in Erfüllung ging, so kehrte doch sein Sohn Giuseppe, besser bekannt unter seinem Spitznamen Pin, ins Piemont zurück und begann mit dem Weinbau. So wurde 1977 das Weingut La Spinetta im Herzen des Moscato-Anbaugebietes aus der Taufe gehoben. Auch wenn Moscato damals keinen sehr guten Ruf hatte, so glaubten die Rivettis doch daran, dass diese Traube Potenzial hat.

Nach Erfolgen mit ihren Moscatos „Bricco Quaglia“ und „Biancospino“ stiegen die Ambitionen der Familie weiter an, denn es gab noch so viel, was sie der Weinwelt beweisen wollten. 1985 schließlich erzeugte La Spinetta seinen ersten Rotwein, der unter dem Namen „Cà di Pian“ auch heute noch sehr erfolgreich ist. 1989 setzten sie die Serie der Neukreationen mit dem „Pin“ fort. Benannt nach dem Weingutgründer Giuseppe war die Cuvée aus Nebbiolo und Barbera der nächste große Erfolg belohnt mit drei Gläsern im Gambero Rosso, denen noch viele weitere folgen sollten.

Nach großen Erfolgen mit Barbera und Barbaresco war für Giorgio Rivetti klar, dass er nun den Barolo angehen musste. Er kaufte Weinberge und baute bei Grinzane Cavour eine neue Kellerei, die Campè della Spinetta getauft wurde. Hier entsteht der phänomenale Barolo Vursu Campè, der auch im aktuellen 2008er Jahrgang wieder 3 Gläser vom Gambero Rosso erhielt. Ein Wein von seltener Dichte und Konzentration. Während bei den Barbera und Barbaresco Weinen Dürers Rhinozeros als Zeichen ursprünglicher Kraft das Etikett ziert, wählte Rivetti für den Barolo den Löwen von Dürer als perfekte Verbindung von Kraft und Eleganz.

Casanova della Spinetta in der Toskana.

Der klangvolle Name des toskanischen Weinguts Casanova Della Spinetts, einer Ablagre des Weinguts La Spinetta aus dem Piemont hat seine Berechtigung. Zahlreiche Spitzenweine hat das Weingut bereits hervorgebracht. Deshalb haben sich die Brüder Rivetti mit einem ganz bestimmtem Ziel dieses Anbaugebiet ausgesucht und es 2001 erworben. Mit 65 Hektar Anbaufläche des Weinguts Casanova Della Spinetta in den Hügeln zwischen Pisa und Voltera bei Terricciola wollten die Brüder Bruno, Carlo und Giorgio einen neuen Wein kreieren. Der “Sezanna” – so der Name der Parzelle und auch des Spitzenweines – soll im Weingut Casanova Della Spinetta die Tradition alter italienischer Anbaumethoden mit modernem Anspruch verbinden.

Beste Voraussetzungen dafür bieten die wundervolle Lage inmitten von Piemont und die mineralischen Muschelkalkböden der Region, die allen dort hergestellten Weinen einen unverwechselbaren mineralischen Geschmack verleihen. Aus der Rebsorte Sangiovese gezogen ist der “Sezzana”, ein Spitzenwein der dem Weingut Casanova Della Spinetta schon mehrere Auszeichnungen eingebracht hat. Sein vollmundiger fruchtiger Geschmack enthält das Aroma von dunklen Beeren, eine elegante Vanillenote und leichte Nuancen von Leder und Kaffee – alles in einer ausgewogenen Balance.

Das neue Anbaugebiet vom Weingut Casanova Della Spinetta hat in der Vergangenheit schon mehrere Spitzenweine hervorgebracht. Auch ein Olivenöl, das einen hervorragenden Ruf genießt, wird vom Weingut Casanova Della Spinetta angebaut. Dem Weinkenner sind die Brüder Rivetti bekannt. Insbesondere Giorgio Rivetti, Absolvent der Turiner Universität, der als Motor des Familinunternehmens gilt, hat sich mit dem neuen Wein vom Weingut Casanova della Spinetta einen Ruf als Weinkünstler erworben. Vom Weingut Casanova Della Spinetta und den benachbarten Weingütern werden Zimmer in rustikalen Landhäusern für einen Rundum-Genießerurlaub angeboten.

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