Positive Vibes über den Dächern.
Das OKYO in Balingen ist mehr als eine Rooftopbar – es ist ein kleiner Perspektivwechsel. Wer hinaufgeht, lässt den Alltag unten und taucht ein in eine Welt aus Exklusivität, Genuss und Ambiente. Oben angekommen fühlt man sofort, warum so viele Gäste das OKYO lieben: dem Himmel so nah, mit dieser einzigartigen Leichtigkeit in der Luft – ideal, um die besonderen Momente zu feiern.
Kulinarisch ist das OKYO weit mehr als „Barfood“. Die Küche wird geprägt von René Dankowski und steht für Frische, hohe Qualität und außergewöhnliche Zutaten. Seine Handschrift ist fein und leicht, aber nie beliebig: klare Aromen, saubere Garstufen, mediterrane Anklänge und eine präzise Balance, die perfekt zur Rooftop-Atmosphäre passt. Die Karte ist bewusst klein, aber sehr fein – nicht überladen, sondern fokussiert auf Gerichte, die man gerne teilt, die zum Glas passen und die einen Abend auf angenehme Weise tragen. Dazu kommen immer wieder kulinarische Special-Wochen, in denen das OKYO zeigt, wie viel Kreativität in dieser Küche steckt.
Ebenso wichtig wie der Teller ist im OKYO das Glas. Hier trifft man auf eine Auswahl an einzigartigen Weinen und passenden Empfehlungen, die nicht zufällig wirken, sondern mit Gefühl für Genussmomente ausgesucht sind. Ob ein eleganter Weißwein für den frühen Abend, ein charakterstarker Rotwein zur Küche oder ein prickelnder Auftakt – die Weine im OKYO sind Teil des Erlebnisses. Und wer lieber „liquid cuisine“ im Glas hat: Die Signature Drinks sind hochwertig, stimmig und mit viel Liebe zum Detail gemixt – ideal, wenn der Abend einfach leicht und besonders werden soll.
Hinter dem OKYO stehen Marco da Ros und Jochen Strobel, die das Konzept mit spürbarem Herzblut und Leidenschaft führen. Das merkt man an der Atmosphäre und vor allem am Team: herzlich, aufmerksam und angenehm unaufgeregt. Viele Gäste beschreiben es so, als würde man sich dort „wie zuhause“ fühlen – nur eben mit dem Blick über die Stadt und dieser ganz eigenen OKYO-Energie. Und die ist lebendig: Neben kulinarischen Aktionen bietet das OKYO auch eine Bühne für besondere Anlässe – Geburtstage, Hochzeiten und Events aller Art. Hin und wieder legt ein Live-DJ auf oder es spielt eine Band – und plötzlich wird aus einem entspannten Abend ein kleines Fest, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Kurz gesagt: Das OKYO steht für Spaß, Lebensfreude und Positive Vibes – für Abende, die leicht anfangen und oft viel zu schnell enden. Eine Rooftop-Adresse, die Balingen um eine neue Genusswelt bereichert.
Warum passt das OKYO so perfekt in unsere Rubrik Lieblings-Restaurants? Weil hier Wein nicht nur „mitläuft“, sondern ganz selbstverständlich Teil des Erlebnisses ist. Die Küche von René Dankowski ist leicht, präzise und produktfokussiert – genau die Art von Küche, die Weine nicht überdeckt, sondern sie strahlen lässt. Dadurch entsteht diese seltene Harmonie: ein Gericht, ein Glas, ein Moment – alles wirkt stimmig, klar und genussorientiert. Dazu kommt, dass im OKYO eine spürbare Liebe zum Wein steckt: eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl, die sowohl unkomplizierte Genussweine als auch spannende, charaktervolle Positionen umfasst – ideal für den Aperitif, fürs Teilen am Tisch oder für den Abend, der länger wird. Genau solche Orte empfehlen wir gerne: Restaurants, die Qualität ernst nehmen, Wein mitdenken und unseren Kundinnen und Kunden echte Freude am Zusammenspiel von Küche und Glas bieten.
„Die Goldmakrele bringt mit seiner feinen, leicht nussigen Aromatik und zarten Textur eine elegante Basis, die durch das Dämpfen besonders klar und pur erhalten bleibt. Der erdige, leicht süßliche Rote Beete-Fond setzt dazu einen spannenden Kontrast, während die weichen Gnocchi und das frische Petersilienpesto dem Gericht sowohl Fülle als auch eine kräuterige Lebendigkeit verleihen. Der St. Michael-Eppan Chardonnay ergänzt dieses Zusammenspiel ideal: Seine lebendige Säure balanciert die erdigen und cremigen Komponenten, während seine fruchtigen und leicht mineralischen Noten die feine Aromatik des Fisches unterstreichen und die Frische des Pestos hervorheben. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, in dem Wein und Gericht sich gegenseitig verstärken, ohne sich zu überlagern.“
René Dankowski, OKYO Balingen
The Golden Catch
Zutaten (für ca. 2 Personen)
Gedämpfte Goldmakrele in Rote-Bete-Fond
- 300 g Goldmakrelenfilet (ohne Haut und Gräten, in 2 Portionen geteilt)
- 250 ml Rote-Bete-Saft (Muttersaft oder reiner Saft)
- 50 ml milder Gemüsefond
- 1 ELWeißweinessig oder Zitronensaft
- 1 Lorbeerblatt
- Salz und eine Prise Zucker
Gelbe Ringelbete (Chioggia-Bete)
- 1–2 gelbe Ringelbete-Knollen (je nach Größe)
- 1 EL Olivenöl
- 1 EL heller Balsamico oder Zitronensaft
- Salz und eine Prise Zucker
Gnocchi
- 300 g frische Gnocchi (aus dem Kühlregal oder selbstgemacht)
- 1 EL Butter zum Schwenken
- Etwas Meersalz
Petersilien-Pesto
- 1 Bund glatte Petersilie
- 30 g Pinienkerne (alternativ Mandeln)
- 30 g Parmesan oder Grana Padano (gerieben)
- 80–100 ml gutes Olivenöl
- 1 kleine Knoblauchzehe (optional)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Arbeitsablaufplan (Schritt-für-Schritt)
Damit alle Komponenten warm und auf den Punkt auf den Teller kommen, empfehle ich dir folgende Reihenfolge:
Phase 1: Vorbereitung & Pesto (ca. 15 Minuten)
- Ringelbete vorbereiten: Die Bete schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln (am besten mit einem Gemüsehobel). Mit etwas Olivenöl, hellem Essig, Salz und einer Prise Zucker marinieren. Beiseitestellen – so zieht sie leicht durch und bleibt trotzdem knackig.
- Petersilien-Pesto zubereiten: Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und abkühlen lassen. Petersilie waschen und trocken schütteln. Alle Zutaten (Petersilie, Kerne, Käse, Knoblauch und Olivenöl) in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einem sämigen Pesto verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Phase 2: Der Fond & Fisch-Vorbereitung (ca. 10 Minuten)
- Fond ansetzen: Rote-Bete-Saft, Gemüsefond, Essig, Lorbeerblatt, eine Prise Zucker und etwas Salz in einem flachen Topf oder einer tiefen Pfanne zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, sodass die Flüssigkeit nur noch ganz leicht simmert.
- Fisch vorbereiten: Die Goldmakrelenfilets kalt abspülen, trocken tupfen und leicht salzen.
Phase 3: Das Finale (ca. 10 Minuten)
- Wasser aufsetzen: Einen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser für die Gnocchi zum Kochen bringen.
- Fisch dämpfen/garziehen: Die Filets vorsichtig in den leise köchelnden Rote-Bete-Fond legen. Den Deckel aufsetzen. Der Fisch sollte je nach Dicke ca. 6–8 Minuten im Dampf und Fond garziehen. Er nimmt dabei eine wunderschöne rosa Farbe an.
- Gnocchi kochen: Parallel die Gnocchi ins kochende Wasser geben. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen (nach ca. 2–3 Minuten), mit einer Schaumkelle herausnehmen.
- Gnocchi finishen: Die Gnocchi kurz in einer Pfanne mit aufgeschäumter Butter und einer Prise Salz schwenken, damit sie einen schönen Glanz bekommen.
Anrichten
- Gib einen kleinen Spiegel des warmen Rote-Bete-Fonds auf die Teller.
- Setze die Gnocchi und die marinierten Scheiben der gelben Ringelbete dekorativ im Kreis oder versetzt darauf.
- Hebe das Goldmakrelenfilet vorsichtig aus dem Fond, lasse es kurz auf Küchenpapier abtropfen und platziere es in der Mitte.
- Träufle das grüne Petersilien-Pesto um den Fisch und über die Gnocchi für einen großartigen Farbkontrast.









